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Auf der Suche nach Ausreden… 28. März 2008

Posted by Daniel in Job.
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oder: was hält mich eigentlich von meiner Freizeit ab?

 Da es mich fast eine ganze Woche davon abgehalten hat einen zweiten Eintrag zu verfassen, möchte ich heute die andere Hälfte meines Lebens vorstellen – das Leben eines Consultants für Business Intelligence. Aber was ist das eigentlich?

Fangen wir an mit Business Intelligence. Dafür gibt es unzählige Definitionen seit es eines unheilvollen Morgens im Manager Magazin (oder sogar in der ComputerWoche?) auftrat. Für den Einsteiger mag die Erläuterung in der heutigen Quelle allen Wissens interessant sein, vorausgesetzt keiner hat den dortigen Artikel grad gegen sein Lieblings-Keksrezept ausgetauscht. Andere Erklärungen, die mir über den Weg gelaufen sind:

  • Konsolidierung des gesamten unternehmerischen Berichtswesens
  • Integration aller Unternehmensdaten
  • Submenge des Information Managements (was bloss zu weiteren Fragen führt…)
  • … [weitere Definitionen bitte selber einfügen]…

Für mich heißt es: „Analyse von IT-technischen Alt- oder Neulasten hinsichtlich der Brauchbarkeit des Inhalts und Konzeptionierung (ein wunderschönes Wort, aber Ausdenken klingt halt so öde) von Datensammlungen bestehend aus diesen Inhalten (brauchbar oder nicht)“. Zusätzlich kann man vielleicht noch ergänzen „anschließend optische Aufarbeitung der Daten“. Klingt jetzt hart oder gelangweilt, ist aber gar nicht so gemeint, sondern eher pragmatisch (wieder so ein Wort) gesehen.

Und damit verdiene ich mein Geld. Und warum hält mich das jetzt vom Schreiben ab? Ganz einfach, mein momentaner Auftrag spielt in der (noch) nicht verruchten Steueroase Luxemburg und mein dortiges Hotel bietet Internet für einen Tagespreis der so ziemlich dem doppelten meiner häuslichen Flatrate entspricht. Irgendwie steht mir da nicht der Sinn danach, das zu bezahlen.

Ich hoffe das hilft als Einstieg in die dunkle Seite meines Seins, falls nicht sind Fragen jederzeit erlaubt. Demnächst gibt es dann auch noch meine Definition von Consultant, wobei ich auf die klassischen Fragen eingehen werde:

  • Verdienen sie wirklich soviel?
  • Wissen sie wirklich alles?
  • Haben sie wirklich keine Seele?

Bis dahin

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