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Steine im Weltall… 2. Juli 2008

Posted by Daniel in Games.
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oder: warum bezahle ich Geld um noch mehr arbeiten zu dürfen?

Wie schon mal erwähnt spiele ich EVE-Online. Was das ist und warum das so ist, findet sich im gefühlten Vorgänger-Artikel.

Nach einiger Spielzeit bin ich jetzt ganz erfolgreicher Tiefbauingenieur, soll heißen ich mach im Spiel das, was mir im richtigen Leben nicht gegönnt ist – Steine klopfen. Das ist für die meisten so spannend wie es auf Anhieb klingt. Aber für mich , und zum Glück auch für viele andere, nicht.

„Virtuelles Steineklopfen“ – wie geht das? Da EVE ein „Weltraumspiel“ ist, nehme man sein kümmerliches Anfängerschiff, nehme anstatt einer Spitzhacke den stimmungsmäßig besser passenden Mining-Laser mit und fliege zum nächsten Asteroidengürtel. Dann Asteroiden aussuchen, Laser an und warten. Sobald genug gewartet wurde, also das eigene Schiff bis zum Handschuhfach voll mit Geröll ist, zurück zur Heimatbasis und das Zeug in der einen oder anderen Form verscherbeln. Dies wiederholt man solange bis man ein größeres Schiff mit größerem Laser hat und mit dem wiederholt man den kompletten Prozess wieder.

Irgendwann hat man dann die Königsklasse erreicht, bei EVE in Form des Schiffes Hulk (welches nicht grün ist!). Und was dann? Weitermachen! Denn Geld, bei EVE ISK (eigentlich der ISO-Code für isländische Kronen, die Währung der isländischen Entwickler, aber im Spiel „interstellarer Kredit“), kann man ja nie genug haben.

Jetzt fragt man sich warum ich sowas ödes mache? Gegenfrage: wieviel Wildschweine haben andere Leute in World of Warcraft (3 Wörter die man im EVE-Chat nie erwähnen sollte) erschlagen? Und wieviel Abwechslung ist das? Das Abenteuer beim Bergbau im Weltraum sind die anderen Spieler (siehe Dante: „…Hölle, das sind die anderen…“) die in Form von Piraten und Co. versuchen das eigene Schiffchen mittels Raketen und anderen Waffen „abzubauen“. Und das ist für mich spannender als Wildschwein Nr. 4329, das mit „Grunzen der Apokalypse“ angreift… naja, genug mit Wildschweinen jetzt (aufgrund der Gothic 3-Traumagruppe).

Außer mit virtuellen Staublungen beschäftige ich mich momentan mal wieder mit der Rettung der Welt. Und das gleich 2mal. Einmal mit Painkiller, einem Egoshooter (neusprech: Killerspiel) der alten Schule, welches mir durch ein Review eines meiner Lieblings-“Spiele-Tester“ aufgefallen ist. Was kann man drüber sagen? Alles was sich bewegt, muss mittels Mausklick aus seiner virtuellen Existenz befreit werden. Einfaches Prinzip (mit Story? Wer denkt sich sowas aus?) das aber sehr spaßig umgesetzt ist.

Die zweite Abwehr des Weltuntergangs (die Bedrohung der Menschheit, Welt, Universum… steigt in letzter Zeit schon inflationär an, oder?) findet in Mass Effect statt, einem der (von mir gefühlten) wenigen Fälle bei dem die PC-Umsetzung eines Konsolenrollenspiels mal keine Katastrophe ist. Grafik, Sound, Gameplay, sogar die Story (böse Aliens haben Böses vor…) ist alles im oberen Bereich. Und als Fan von Rollenspielen mit Pistolen (Fallout, dein Name sei geheiligt) hab ich es sogar noch vor Erscheinen irgendeines Tests gekauft. Wie sollen mir auch andere Leute sagen können, ob mir ein Spiel gefällt? Egal, das Spiel hat überhaupt nix mit Fallout gemein, aber wer in eine ähnliche Richtung tendiert (Rollenspiele ohne böse Zauberer und Schwerter + 3) sollte es sich mal anschauen.

Drei Spiele gleichzeitig (und von gelegentlich Burnout und Tekken spielen war noch gar keine Rede)… wo nehm ich eigentlich die Zeit her?

*weiter böse Dinger umbring*

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